Dienstag, 16 Oktober 2012 14:51
Stefan Fügner

Bericht vom Schnupperkurs für Jungjäger Empfehlung

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3 spannende und anstrengende Tage beim „Schnupperkurs:Jungjägerseminar“
des Vereins Lehrprinz e.V. im Revier Liepe

von Jungjäger Caspar

Anruf beim Vorsitzenden des Vereins Lehrprinz e.V. einige Tage vor Beginn des Kurses im Oktober 2012, ungefährer Wortlaut der wesentlichen Teile des Gespräches: „Ich habe vor einiger Zeit die Jägerprüfung abgelegt und habe den Jagdschein, jetzt fehlt mir jedoch jagdliche Praxis und da möchte ich gerne etwas machen. Ich wäre interessiert, an einem Kurs teilzunehmen, wie Sie ihn im Internet anbieten.

Wie geht das denn, was wird gemacht, wann wäre das möglich …?“ so die üblichen Worte zur Einleitung halt. Darauf die Frage: „Haben Sie nächste Woche Zeit?“ Antwort:„Im Prinzip – ja!“ Es geht dann locker weiter:„Da haben wir bereits einen Gast und wenn Sie Interesse haben, können Sie gleich mitmachen.“ „Hm, so habe ich mir das zwar nicht gedacht – aber warum nicht!“. In wenigen Tagen die Vorbereitungen abgeschlossen und dann am Montag nach Liepe/Brandenburg gefahren – ganz schön touristisch überlaufen die Gegend, wg. des Schiffshebewerks in Finow! Na ja, das kann ja spannend werden, dachte ich mir. Aber dann wird alles gut:

Begrüßung durch den Vorsitzenden

Einweisung in Quartier und Revier,

Gemeinsames Essen im Landgasthof

Erläuterung des weiteren Vorgehens und Erledigung der Formalitäten

Insbesondere klare Vorgaben, wie vorzugehen ist in den kommenden 3 Tagen - alles

perfekt vorbereitet soweit

Bei Revierfahrt gleichzeitig Ansprechübungen von Rehwild durchgeführt

Erster Ansitz von Hochkanzel auf Rehwild im unteren Revierteil – sieben Stück Rehwild, Enten und Gänse gesehen - alles zu weit entfernt.  Abendessen im Landgasthof und Vorbereitung auf den Nachtansitz auf Schwarzwild von Hochkanzel und Wagen im oberen Revierteil.

Dies Programm zog sich dann die weiteren 2 Tage ähnlich weiter verdichtet durch, wobei der Schlaf etwas zu kurz kam und bescherte damit weitere interessante Einblicke in die jagdliche Praxis. Erfahrungen wurden gesammelt von uns „Jungjägern“ beim Aufbruch, dem zerwirken  von Schwarzwild, der Verwertung des Wildfleisches, in der Nachsuche auf Schwarzwild im
Schilf, im Fahren in unwegsamem Gelände und auch eine kleine Treibjagd mit Hunden auf Enten gehörte noch zum Programm.

Alles in allem drei sehr intensive Tage mit vielen neuen Eindrücken, Erlebnissen und Erfahrungen.

Das Jungjägerseminar ist eine Möglichkeit, innerhalb kürzester Frist seinen jagdlichen Horizont in eine ganz andere Richtung zu erweitern, insbesondere Erfahrungen in Bezug auf eine „neue, andere, hocheffiziente Jagdmanagementmethode“ zu sammeln und einen  intensiven Austausch mit aufgeschlossenen Jagdpraktikern zu führen sowie die Arbeit des Vereins kennen zu lernen.

Zum Abschluss ist dem „Lehrprinz e.V.“ und seinen engagierten Mitgliedern für Ihren Einsatz im – wie wir nachher erfahren haben, ersten „Schnupperkurs – Jungjägerseminar“ herzlich zu danken!

Gelesen 1804 mal Letzte Änderung am Samstag, 27 Oktober 2018 19:13
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