Mittwoch, 25 April 2018 00:00
Stefan Fügner

Zweijährige Jungjägerausbildung "Vom Jungjäger zum Jagdpächter" im Lehrrevier Nordhessen Empfehlung

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Nutzen Sie die Zeit als Jungjäger und lassen Sie sich das Wissen vermitteln, das Sie als Jagdpächter später beim Anpachten einer Jagd brauchen.

Der Jagdverein Lehrprinz e.V. hat in Zusammenarbeit mit verschiedenen Jagdpächtern die Ausbildung „Vom Jungjäger zum Jagdpächter“ ins Leben gerufen. Mittlerweile sind ehemalige Jungjäger, die vom Jagdverein Lehrprinz e.V. ausgebildet wurden, gestandene Jagdpächter. Jetzt, wo sie die Verantwortung eines Jagdpächters tragen, möchten sie die Erfahrungen an junge Jäger, die sich mit dem Gedanken tragen, später auch mal eine Jagd zu pachten, weitergeben. 
Durch die praktische Jungjägerausbildung beim Jagdverein Lehrprinz e.V. und der anschließenden Jagdpacht ist ihnen bewusst geworden, wie wichtig eine fundierte jagdliche Ausbildung ist, um später eine Jagd pachten zu können ohne böse Überraschungen zu erleben.

Aus dieser Erkenntnis wurde im Jagdverein Lehrprinz e.V. die Idee geboren, Jungjägern das Seminar „Vom Jungjäger zum Jagdpächter“ anzubieten, um sie über eine Dauer von 2 Jahren auf eine zukünftige Tätigkeit als Jagdpächter vorzubereiten. In dieser zweijährigen jagdlichen Ausbildung jagen die Jungjäger in einem nordhessischen Hochwildrevier, (Schwarzwild, Rehwild, Rotwild). Dort können durch das Erlegen der dort vorkommenden Schalenwildarten genügend Erfahrungen im Ansprechen und Erlegen gesammelt werden. Über das Erlernen des Ansprechens, des Erlegens und des Aufbrechens, wollen wir den Jungjägern in den 2 Jahren alle weiteren Kenntnisse der Jagdleitung eines Hochwildrevieres vermitteln.

Sie erhalten Einblick in die Verarbeitung und Vermarktung des erlegten Wildes, (100 Stück/Jahr) was für eine professionelle Revierleitung heute unerlässlich ist. Dazu gehören die zu erbringenden hygienerechtlichen Vorgaben als selbstvermarktender Jagdpächter ebenso, wie die Vergabe von weiterverarbeitenden Aufträgen an örtliche Fleischverarbeiter. Unterschiedliche Jagdarten kennenzulernen gehört genauso zum Programm wie Maßnahmen zur Wildackerbewirtschaftung, Biotopverbesserung und Wildschadensvermeidung.

Die Jungjäger erhalten Einblick in die betriebswirtschaftlichen Abläufe, von den allgemeinen Jagdbetriebskosten einer modernen Jagd über die Jagdpacht bis zu den Fuhrparkkosten und den Reviereinrichtungen. Wie man junge noch unerfahrene Begehungsscheininhaber in den Jagdbetrieb integriert wird im aktiven Jagdbetrieb aufgezeigt. Auch die Kosten einer Bewegungsjagd mit allen einzelnen Kostenstellen werden dargelegt.

Neben der Jagd im Hochwildrevier können die Jungjäger in den 2 Jahren der Ausbildung in jedem Jahr an einer vom Jagdverein Lehrprinz e.V. organisierten Auslandsjagd in Europa teilnehmen, um auch andere jagdbare Wildarten und den Jagdbetrieb in anderen Ländern Europas kennen zu lernen. Zudem finden mehrere Bewegungsjagden teil, deren Teilnahme ebenfalls ein Bestandteil der Jungjägerausbildung ist.

Das Lehrrevier Nordhessen liegt sehr verkehrsgünstig südlich von Kassel an der A7 und ist von Nordrhein-Westfalen, von Südniedersachsen und auch von Hessen schnell erreichbar.

Sollten wir Ihr Interesse an einer solchen Ausbildung geweckt haben, dann schicken Sie uns eine aussagefähige Bewerbung mit Angaben zu Ihrer jagdlichen Motivation und Lebenslauf an:

Jagdverein Lehrprinz e.V.
Herrn Stefan Fügner
Cöthener Str. 26
16259 Falkenberg/Mark
email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon: 033458 64247

Selbstverständlich erhalten Sie bei einem Anruf weitere Informationen, zum Revier, dem Ausbildungsablauf, sowie den Kosten.
Im Mai können Sie sich dann an einem gemütlichen Bockjagdwochenende über die Reviergegebenheiten und die ausbildenden Personen informieren.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungen und verbleiben
Ihr
Jagdverein Lehrprinz e.V.

 Foto: Johannes Nölke

Gelesen 20212 mal Letzte Änderung am Montag, 22 Oktober 2018 16:47
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